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Zielsetzung des Programms

Das Programm „Mentoring für Frauen - Gemeinsam Zukunft gestalten“ gibt Studentinnen und Promovendinnen an den Brandenburger Hoch- und Fachhochschulen die Möglichkeit, sich mit ihrer beruflichen Zukunft aktiv auseinander zu setzen. Weitere Ziele sind das Kennenlernen der regionalen Unternehmenslandschaft, Kontakte zu potentiellen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern zu knüpfen und die sozialen und kommunikativen Schlüsselqualifikationen der Teilnehmerinnen zu schulen.

 

Diskussion während der Abschlussfeier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • CHANCENGLEICHHEIT

Das Programm reagiert auf den immer noch geringen Anteil von Frauen in Führungspositionen in der Berufswelt. Oft verhindert nicht der Mangel an Qualifikation die gleichberechtigte Teilhabe am Berufsleben, sondern eine Vielzahl von benachteiligenden Strukturen, die auch als die „gläserne Decke“ beschrieben werden. Die Verwirklichung von Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt sowie das Aufzeigen von Vorbildern sehen wir als zentrale gesellschaftspolitische Zielsetzung an. 

 

  • WARUM SIND FRAUENFÖRDERPROGRAMME WICHTIG?

Neben der Fachkompetenz haben weitere Faktoren Einfluss auf den erfolgreichen Berufseinstieg. Sowohl Schlüsselkompetenzen als auch Netzwerke begünstigen den beruflichen Ein- und Aufstieg. Persönliche Förderer oder Kontakte sind ebenso entscheidend wie der selbstverständliche Umgang mit den Spielregeln eines Unternehmens.

Für Männer bestehen solche Förderwege seit langem. Neben formellen Programmen bieten informelle Netzwerke wie die in Großbritannien und den USA bekannten Old-Boys-Networks Hilfen und Unterstützung für das berufliche Weiterkommen. Frauen sind von dieser informellen Unterstützung bislang weitgehend ausgeschlossen. Der Zugang zu den Netzwerken der Männer ist ihnen oft versperrt. Hier sind die Ursachen zu suchen, warum qualifizierte Frauen beim beruflichen Werdegang auf der Strecke bleiben und Chancengleichheit noch immer nicht umgesetzt ist.

Da Frauen über derartige informelle Fördererbeziehungen nicht verfügen, sind formelle Mentoring-Programme ein Weg, hier Abhilfe zu schaffen. Sie ermöglichen es, Kompetenzen umzusetzen und Karrierechancen nutzen zu können. Mentoring für Frauen ist eine Möglichkeit, festgefahrene Strukturen aufzubrechen und neue flexiblere Wege zu gehen, um so mehr Chancengleichheit zu schaffen. 

 

  • DEM BRAIN-DRAIN VON FRAUEN ENTGEGENWIRKEN - EINBLICK IN BRANDENBURGISCHE UNTERNEHMEN GEWINNEN.

Das Land Brandenburg hat zunehmend mit der Abwanderung von gut ausgebildeten Hochschulabsolventinnen und -absolventen zu kämpfen. Vor allem Frauen verlassen nach dem Studium die Region, weil sie in anderen Bundesländern bessere Perspektiven vermuten. Das Programm „Mentoring für Frauen – Gemeinsam Zukunft gestalten" setzt sich dafür ein, Studentinnen an Unternehmen und Institutionen in der Region heranzuführen und zu binden. Sie sollen auf diesem Weg einen gezielten und professionellen Einblick in die Einrichtungen in Brandenburg und Berlin erhalten und effektiv auf künftige Fach- und Führungsanforderungen vorbereitet werden.

 

  • WISSENSTRANSFER ZWISCHEN HOCHSCHULE UND BERUFSWELT

Ein weiteres Ziel ist es, den Austausch und  Wissenstransfer zwischen Hochschule, Wirtschaft und Politik  zu vertiefen und die Ausbildung der Studentinnen praxisnäher zu gestalten.

 

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